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Zollverein und seine Ungebung lässt sich hervorragend mit dem Fahrrad erkunden. Das Angebot an Radwegen ist groß und komfortabel. Zollverein Touristik führt mit langjähriger Erfahrung Fahrradtouren rund um, und über die Grenzen Zollvereins hinaus durch. Um das Angebot zu erweitern, werden in Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Kooperationspartnern, weitere Fahrradtouren in der Stadt Essen und im Emschertal angeboten. Ein Teil der Touren sind zu festen Terminen für Einzelpersonen buchbar. Alle Touren können auch als Gruppentour zu individuellen Terminen gebucht und durchgeführt werden.
Tour A
Zwischen Fördertürmen, Parks und Siedlungen
Diese einzigartige Fahrradtour beginnt auf der einstmals größten und schönsten Zeche, Zollverein Schacht XII. Über den Zollvereinradweg fahren Sie, geführt von ehemaligen Bergleuten und Nachbarn des Zollvereingeländes, ca. 20 km entlang der „Hinterhöfe“ ehemaliger Industrieanlagen bis Gelsenkirchen zur Halde Rheinelbe. Auf dem Weg zum Gipfel entdecken Sie neben viel Natur den Skulpturenwald des Künstlers Herman Prigann. Am höchsten Punkt der Halde zieht Sie eine aus mächtigen Betonblöcken erbaute Himmelstreppe in Ihren Bann. Genießen Sie von dort den imposanten Rundblick über das Ruhrgebiet. Über den Wissenschaftspark und den Stadtgarten Gelsenkirchen geht es zum Nordsternpark Gelsenkirchen. Dort gibt es die Gelegenheit zu einer Mittagspause. Von dort fahren Sie durch denkmalgeschützte Bergarbeitersiedlungen zurück zum Ausgangspunkt.
Tour B
Essen, Neue Wege zum Wasser
Diese ca. 40 km lange Tour führt zu einer Vielzahl von Sehenswürdigkeiten in der Region. Die Tour startet an der Radstation des UNESCO- Welterbes Zollverein. Vorbei am berühmten Doppelbock-Fördergerüst und über die Kokerei Zollverein geht es über Fahrradwege durch den Essener Norden zum Rhein-Herne-Kanal. Als nächstes wird der Gehölzgarten Ripshorst erreicht. Nach einem Besuch des Besucherzentrums und einer erholsamen Mittagspause, führt die Tour durch Felder und Wiesen zwischen den Städten Mülheim und Essen zur Angestelltensiedlung der Firma Krupp „Margarethenhöhe“ in Essen. Nun geht es weiter zur Ruhr. Die geführte Tour endet am Baldeneysee in Essen-Bredeney. Von dort aus können Sie entweder mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln wieder zurück zum Ausgangspunkt gelangen.
Tour C
Vom Doppelbock zur Köttelbecke
Die Fahrradführung beginnt an der Radstation der Zeche Zollverein. Es geht auf Radwegen über das Areal des UNESCO-Welterbes Zollverein, vorbei am berühmten Doppelbock-Förderturm über das Gelände der Kokerei, durch ehemalige Bergarbeitersiedlungen, über neu genutzte Schachtanlagen Parks und Gärten.
Die Tour ist ca. 12 km lang und durch einige Stopps auch für weniger trainierte Radler geeignet. Die Fahrt ist gewürzt mit Anekdoten und Erzählungen aus der Zeit, als die Schlote noch qualmten und mit Aktuellem aus der Gegenwart der industriellen Kulturlandschaft Zollverein.
Tour D
Mit dem Rad zur Himmelstreppe
Diese einzigartige Fahrradtour beginnt auf der einstmals größten und schönsten Zeche, Zollverein Schacht XII. Über den Zollvereinradweg fahren Sie, geführt von ehemaligen Bergleuten und Nachbarn des Zollvereingeländes, ca. 17 km entlang der „Hinterhöfe“ ehemaliger Industrieanlagen bis nach Gelsenkirchen zur Halde Rheinelbe. Auf dem Weg nach oben entdecken Sie neben viel Natur den Skulpturenwald des Künstlers Herman Prigann. Auf dem höchsten Punkt der Halde zieht Sie eine aus mächtigen Betonblöcken erbaute Himmelstreppe in Ihren Bann. Genießen Sie von dort den imposanten Rundblick über das Ruhrgebiet. Bevor es zurück nach Essen zum Welterbe Zollverein geht, stärken Sie sich mit einem Lunchpaket.
Tour E
Von "Dortmunds Binnenalster"
bis zur "Pilgerstätte Deusen"
Erleben Sie bei dieser Tour die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft der Emscher in Dortmund. Am Infopoint-Phoenixsee sehen Sie die derzeitige Großbaustelle auf dem Weg zur "Binnenalster Dortmunds" (Phoenixsee) und erhalten Infos aus erster Hand. Zwischen Hörde und dem Westfalenpark, direkt hinter der Buschmühle trifft die bereits "blaue" und die "schwatte" Emscher zusammen. Vor Ort lässt sich ungefähr erahnen, was es bedeutet, die Emscher wieder zu einem natürlichen und lebendigen Fluss zu renaturieren. Nebenbei werden Sie mit einigen Eckpunkten zum Emscherumbau versorgt. Landschaftlich ein absoluter Genuss ist die letzte Emscheraue, das Naturschutzgebiet "Bolmke", im Schatten von Deutschlands größtem Fußballtempel. Nach Durchqueren des Kreuzviertels und des Westparks wird hinter dem Dortmunder Hafen die vielleicht entstehende "Pilgerstätte"....das neue "Begegnungszentrum Deusen" erreicht. Als krönenden Abschluss tauchen wir ein und erfahren von den Mitgliedern des Fördervereins "Wir lassen die Kirche im Dorf" die aktuellen Umbaumaßnahmen. Mit sehr viel Liebe und Hingabe wird die ev. Gustav-Adolf-Kirche zu einem multifunktionalen Begegnungszentrum um- und ausgebaut. Der Clou, der Kirche, die wahrscheinlich keine weitere Zukunft gehabt hätte, ist, das sie ihre Funktion nicht verliert.
Tour F
Schleichradwege entlang der Oberhausener Emscherinsel
Die Emscherinsel im Oberhausener Osten lässt viele, oft unbekannte Kleinode mit hohem Freizeitwert entdecken. Typisch für die Emscherzone findet sich auch im Oberhausener Osten ein enges Nebeneinander von Gewerbe-, Wohn- und Freiflächen, die oftmals unvermittelt aufeinander folgen. Eine Region die voller Extreme und Gegensätze steckt. Häufig durch Verkehrsachsen zerschnitten und voneinander getrennt oder auch in Nutzungsnischen versteckt, haben sich dennoch viele Kleinode mit hohem Freizeitwert erhalten oder sind erst in jüngster Zeit als Folge des Strukturwandels und des geänderten Umweltbewusstseins neu entstanden. Dazu gehören auch interessante Renaturierungsprojekte der Emschergenossenschaft, die im Rahmen des Projektes Emscherlandschaftspark bereits realisiert wurden. Im Rahmen einer Radexkursion sollen die besonderen Potentiale dieses Grenzsaumes zwischen den Städten Oberhausen, Essen und Bottrop vorgestellt werden.
Tour G
„Park-Hüpfen“ am Gelsenkirchener Schwarzbach
Kennen Sie die Vielfalt in Gestaltung und Art der Parks im Ruhrgebiet? Parks, die eingebettet sind zwischen den Fördertürmen ehemaliger Zechen und durch ihre verschiedene Gestaltung vom Lebensgefühl vergangener Jahrzehnte erzählen. Lernen Sie sie in der Umgebung des Weltkulturerbes Zollverein mit dem Rad kennen. Er-fahren Sie die Unterschiede zwischen dem bürgerlichen Stadtgarten (Gelsenkirchen) aus der Kaiserzeit, den Sport und Spiel betonenden Revierpark (Nienhausen), und dem modern gestalteten IBA-Landschaftspark Mechtenberg. Höhepunkte des Ausflugs in die Natur vorbei an idyllischer Zechensiedlung und der Künstlersiedlung Halfmannshof ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Aufstieg zum Bismarckturm, der steingewordenen Verehrung des ersten deutschen Reichskanzlers (zu Fuß).
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