|
Die Geschichte der Zollverein Zechen reicht zurück bis in das Jahr 1845. Über einhundert Jahre benötigte der Aufbau von 5 Tiefbauzechen und ihre Verknüpfungen sowie Unter - als auch Übertage. Insgesamt 12 Schächte förderten Kohle, brachten Bergleute zu ihren Arbeitsplätzen und gewährleisteten die Belüftung von 14 Sohlen.
Als großdimensionale Fördereinheit stand die Zeche Zollverein XII über Jahrzehnte für ein Ziel: Effektive Kohleförderung. Hierzu wurden modernste Maschinen- und Verarbeitungsprozesse entwickelt und genutzt. Bis zu 25.000 to Kohle und Gestein erreichten täglich die Übertageanlagen um äußerst rational getrennt und weiterverbracht zu werden. Rohkohle aus bis zu 1.000 m Tiefe stellte hierzu die Grundlage dar.
Ein Koloss der Industriegeschichte ist die im gesamten Ensemble erhaltene Zentralkokerei Zollverein. In unglaublicher Dimension wurde seit 1961 Kohle zu Koks gebacken, um ihn für die Roheisenproduktion zu nutzen. Anfallende Nebenprodukte wurden in der „Chemischen Seite“ aufbereitet und weiterverkauft. Nach Einbruch der Dunkelheit verwandelt sich alles in eine Lichtskulptur der Künstler Jonathan Speirs und Mark Major

|